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Erweiterung und Sanierung der Grundschule in Sinzing

06.11.2018 Das AB Gutthann hat von der Gemeinde Sinzing den Auftrag zur Planung für die Erweiterung und Sanierung der Grundschule in Sinzing erhalten.

Im Rahmen des VgV-Verfahrens hat das Architekturbüro Gutthann daraufhin gewiesen, dass sie Zweifel an der Machbarkeit zur Aufstockung des südlichen Flügels (parallel zur Dreifachturnhalle) während des laufenden Schulbetriebs haben. Deshalb wurde alternativ dazu ein Anbau östlich des bestehenden Schulgebäudes untersucht.

Wie angekündigt hat das AB Gutthann einen Vorentwurf in Form eines Erweiterungsbaus erarbeitet und stellt diesen vor. Die Grundschule soll bei laufendem Betrieb saniert und zur offenen Ganztagsschule erweitert werden. Hierzu müssen einzelne Baukörper zur abschnittsweisen Sanierung freigeräumt werden. Grundsätzlich stellt ein Erweiterungsbau sinnvoll die im ersten Schritt nötigen Ausweichflächen dar. Der neue Körper orientiert sich in Größe und Zuschnitt an den Bestandskörpern und schreibt die bestehende Schule sozusagen im Osten fort. Durch seine Lage kann ein zusätzliche Adresse bzw. Eingang geschaffen werden, der mittels Aufzug auch den Rest der Gebäude behinderten gerecht erschließt und auch bei außerschulischen Veranstaltungen genutzt werden kann. Im Erdgeschoss der Erweiterung werden die Küche, der Speisesaal und der Mehrzweckraum verortet. Somit kann die äußerst aufwendige Technik der gewünschten Zubereitungsküche im Keller des Erweiterungsbaus wirtschaftlich und technisch sinnvoll untergebracht werden. In den beiden Obergeschossen werden insgesamt 4 Klassenräume mit 2 dazwischen geschalteten Gruppenräumen vorgeschlagen. Durch den neuen Treppenkern des Erweiterungsbaus können die Schülerströme der oberen Etage so zur Mensa und zum Ganztagsbereich umgeleitet werden, sodass diese nicht an den Verwaltungsräumen vorbei führen. Die restlichen Flächen des Raumprogramms, sowie des Hortes wurden in den übrigen Bestandsgebäuden verteilt. Der Hort erhält einen eigenen Zugang im Westen von außen, wodurch das Holen und Bringen über die Parkplatzzone erfolgen kann. Die genaue Abfolge der einzelnen Bauabschnitte und welche Nutzungen sich dadurch wann und wo befinden, muss in einem nächsten Schritt zusammen mit dem Nutzer abgestimmt werden. An Hand dessen kann auch eine zeitliche Perspektive des Bauvorhabens erstellt werden.

Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile entscheidet sich der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 24.10.2018 für einen Anbau (BA 1) östlich des Schulgebäudes.

Kategorien: Rathaus

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